erstellt von am 15, Jul 2017

Die DBD-KostenAnsätze erzeugen über eine Leistungsbeschreibung entsprechende Kostenansätze. Die Kostenansätze stellen die sogenannte vertikale Kalkulation dar, die Aufteilung der Kosten in Kostengruppen. Diese wird im Allgemeinen auch als Urkalkulation bezeichnet. Besonders im öffentlichen Bereich wird diese sogenannte Urkalkulation nach VHB 2012 über das Formblatt 215 Pkt. 1 in einem verschlossenem Umschlag abgefordert.   Die Auszeichnung „DBD Premium Software Partner“ für die „DBD-KostenAnsätze“ erhielten wir auf Grund zusätzlichem Integrierungsaufwand.  

  1. Die Leistungsbeschreibungen müssen sich grundsätzlich immer wieder in Beschreibungsmerkmale und Ausprägungen zerlegen lassen. Um dies zu erreichen, wurden die STLB-Bau Schlüssel in der Unterposition hinterlegt. (STLB-Bau Schlüssel stellen die fachliche Überwachung der erzeugten Leistungstexte sicher.)
  2. Durch Änderung der Leistungsbeschreibung wird zwingend auch eine Änderung/Anpassung der Kostenansätze fachlich stimmig erreicht.
  3. Der Verrechnungslohn und die Umlagen, bestehend aus BGK, AGK und W&G, werden über Voreinstellung oder dynamisch zu gewiesen.
  4. Alle Zeitwerte und Kosten werden als lernende Werte gespeichert. Dabei wird unterschieden, dass weise Felder fremdes Wissen beinhalten, farbige Felder Betriebswissen enthalten.
  5. Alle so erzeugte Materialien sind genauso nach Beschreibungsmerkmale und Ausprägungen klassifiziert, und damit unabhängig vom beschreibenden Text über die entstandenen Schlüssel eindeutig gekennzeichnet. Diese Schlüssel nutzen wir um Materialpreisen Mengen-, Entfernungs- und Lieferantenabhängige in Tabellenform zu hinterlegen.

Die DBD-KostenAnsätze als lernendes Expertensystem tragen erheblich zur Rationalisierung der Kalkulationsstätigkeit bei, da hier die Maschine automatisch die Kalkulationsarbeit, ohne dass vorher Stammdaten angelegt werden müssen, übernimmt.