erstellt von am 11, Jun 2017

Die Urkalkulation ist die Aufgliederung der Kalkulation in Kostengruppen.ostenDa diese in Deutschland nicht geregelt wurde, kann jeder Softwarehersteller für Baukalkulation seine eigenen Regeln der Darstellung nutzen. Die in der Vergangenheit aufgestellte Regel, dass der Computer die Urkalkulation gemacht hat, mit der Aufklärung zu versehen: „Wird schon stimmen“, hat sich spätestens seit 2009 mit der neuen VOB §15 Teil A überholt. Hier wurde das Wort „Verhandlung“ bewusst durch das Wort „Aufklärung“ ersetzt. Wir haben uns deshalb sehr an die Vorgaben der VHB Aufgabe 220 „Ergänzenden Formblätter Preisermittlung, Zuschlagskriterien“ gehalten.

Alle Umlagen, wie BGK, AGK und W&G, haben die gleichen prozentualen Zuschläge und Rechenwege, wie in den Formblättern und sind damit leicht durch einfachen Vergleich zu kontrollieren. Die Aufgliederung der Kostenarten in Kostengruppen erleichtert den Abgleich mit Lieferantenangeboten bei Nachträgen.

Zusätzlich wird, wie im Formblatt 223 im kleingedruckten Pkt. 3 gefordert, der in der Position zu Grunde gelegte Verrechnungslohn in seine Bestandteile zerlegt, um die Abweichungen zum Formblatt 221/222 offen zulegen. Ist einer anders, stimmen alle nicht, da im Formblatt 221/222 immer der Durchschnitt dargestellt wird.

Um für Nachträge, die geminderten oder wegfallenden Leistungen, den Schadenersatz berechnen zu können, wird die geforderte Aufteilung vom W&G über die Urkalkulation laut VHB Dok. 510 Seite 16 nachgewiesen.

 

– holen Sie sich dazu wichtige Informationen von unserer Internetseite. (hier Klicken)

Diese Urkalkulation nutzen wir grundsätzlich zur Darstellung und Berechnung der rechtssicheren Nachträge.

Wir gehen immer davon aus, dass die beste Aufklärung die ist, die man nicht leisten muss.